Dr. med. Georg B. Roth

Ärztlicher Leiter

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Dr. med. Georg B- Roth

Sie waren einige Jahre in Brasilien tätig, einem Land, in dem das Thema Schönheitschirurgie in der Bevölkerung schon sehr akzeptiert ist. Was bringen Sie aus dieser Erfahrung nach Deutschland mit?

In Brasilien ist die plastisch-ästhetische Chirurgie in allen Bevölkerungsschichten akzeptiert. Dies hängt mit Sicherheit damit zusammen, dass Schönheit und Sinnlichkeit für viele Brasilianer eng verbunden sind bzw. nicht voneinander getrennt werden können. Die brasilianische Frau nimmt ihren Körper als etwas sehr Sinnliches wahr und wenn sie sich entschließt, ihr Äußeres zu "verschönern", ist dies für sie grundsätzlich positiv und unterstützenswert. Im Vordergrund steht der Ausbau ihrer Sinnlichkeit und dies wird auch von ihr so erlebt. Um dies zu erreichen, nimmt die Brasilianerin gerne eine Schönheitsoperation auf sich. Das brasilianische Umfeld bestätigt die Frau, die sich verändern möchte, und urteilt nicht über sie.

Was sind Ihre Spezialisierungen und welche sind in Deutschland vielleicht noch nicht so verbreitet?

Ich habe mich auf die Kombination von verschiedenen Operationstechniken im Gesichtsbereich inklusive der Nasenoperation spezialisiert. Im Brustbereich ist es die Neuformung der weiblichen Brust. Brustchirurgie ist meiner Meinung nach mehr, als nur die Veränderung der Größe. In den meisten Fällen ist die Veränderung der Brustform ausschlaggebend für ein exzellentes Resultat. Was in Deutschland sicherlich weniger verbreitet ist, ist der so genannten "brazilian butt lift". Bei dieser Operation wird das Gesäß durch Transplantation von Eigengewebe (Fett) modelliert, so dass es runder und fester aussieht.

Wie sieht das Verhältnis zwischen Patient und Plastisch-Ästhetischem Chirurg in Brasilien aus?

Der brasilianische Patient ist im Bereich der Schönheitschirurgie bereits extrem gut informiert und sucht in den meisten Fällen den ästhetischen Chirurgen nicht auf, um sich ein Bild von der Operation zu machen, sondern mehr, um sich ein Bild von dem Chirurgen zu machen. Die Patienten-Arzt-Kommunikation ist extrem wichtig und funktioniert nur dann gut, wenn Arzt und Patient eine vertrauensvolle Partnerschaft eingehen, bei der man offen über alles sprechen kann.

Was ist das vorherrschende brasilianische Schönheitsideal?

Man kann hier nur schwer verallgemeinern, weil man damit natürlich stark vereinfacht und nicht der existierenden Vielfältigkeit und der differenzierten Psychologie der Brasilianer gerecht wird. Mein Eindruck ist, dass in Brasilien das Schönheitsideal eher die Weiblichkeit betont. Weibliche Rundungen, wie sie in Europa oder den USA als eher nachteilig empfunden werden, sind in Brasilien beliebt und werden bewundert. Auch wird der Form des weiblichen Gesäßes eine viel größere Bedeutung beigemessen als in Deutschland.

Gibt es denn dort auch Tabus im Bereich der ästhetischen Medizin?

Nein, eigentlich nicht. Dennoch ist eine klare Tendenz zu verzeichnen, dass nur natürliche und harmonische Resultate akzeptiert werden. Die Zeiten, in denen man einer Frau deutlich ansehen konnte, dass sie geliftet wurde, sind vorbei.

Was erwartet Patienten, die zu Ihnen in die Dortmunder Mang Medical One Schönheitsklinik kommen?

An erster Stelle steht für mich immer der Patient oder die Patientin. Demnach hat Patientenkomfort und -sicherheit in der Mang Medical One Schönheitsklinik Dortmund höchste Priorität. Und Resultate sind für mich nur dann gut, wenn sie natürlich sind und zum Patienten passen. Das erreiche ich durch die ideale Kombination von nicht-chirurgischen und chirurgischen Therapien.

Herzlichen Dank für das Gespräch Herr Dr. Roth.