Dr. med. Marian S. Mackowski

Ärztlicher Leiter

Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Plastische und Ästhetische Chirurgie

Dr. med. Marian S. Mackowski

Herr Dr. Mackowski, Sie gelten als einer der besten Brustchirurgen in Europa. Wie haben Sie sich diesen Ruf erarbeitet?

Das höre ich sehr gerne, denn das beweist, dass sich intensiver Einsatz und diszipliniertes Arbeiten lohnen. Ich habe in meiner chirurgischen Ausbildung sehr gute Lehrer gehabt, die meine Neigungen und Fähigkeiten früh erkannt und entsprechend gefördert haben.

Was kann eine Patientin, die für eine Brustvergrößerung oder Brustverkleinerung zu Ihnen in die Mang Medical One Schönheitsklinik Hamburg, von Ihnen erwarten?

Ich versuche immer die Wünsche der Patientinnen mit meiner chirurgischen Verantwortung in Einklang zu bringen, in dem wir vor der Operation gemeinsam das Ergebnis erarbeiten, d.h. unsere Denkmuster angleichen. Ich halte dieses Vorgehen für ganz wesentlich, denn es setzt ein klares Konzept voraus, das langfristig stabile Ergebnisse garantiert. Dieses Konzept lässt mich vor der Operation Ergebnis und Verfahren quantitativ und visuell vorhersehbar definieren. Die Zufriedenheit der Patientinnen ist der beste Beweis dafür.

Können Sie sagen, wie viele Brustoperationen Sie im Laufe Ihrer Laufbahn bereits durchgeführt haben?

Ich beschäftige mich seit 20 Jahren mit der plastisch-ästhetischen Chirurgie. In meiner Laufbahn habe ich etwa 4000 brustverändernde Eingriffe vorgenommen, darunter Brustverkleinerungen, Bruststraffungen, Rekonstruktionen nach Krebserkrankungen und nach Gewebsverlust durch Entzündungen, sowie ca. 2500 Brustvergrößerungen.

Verwenden Sie eine bestimmte Technik bei Ihren Brustoperationen? Wenn ja, welche?

Bei Korrektureingriffen an der Brust macht es mehr Sinn, von einem Konzept zu sprechen als von einer Technik.  Es gibt sehr unterschiedliche Techniken, die nur, wenn sie richtig eingesetzt werden, zum Erfolg führen. Ich habe mein Erfolgskonzept bereits kurz erwähnt. Es besteht aus sieben Regeln für eine "State of the Art"-Brustkorrektur. Drei dieser Regeln betreffen die Konsultation, die Planung und die visuelle Darstellung der neuen Brustform, drei weitere Regeln betreffen das Operationsverfahren, d. h. die eigentliche OP-Technik im engeren Sinne und die Regel Nummer 7 betrifft das Implantat, das nicht irgendein Implantat sein darf, sondern genau definiert wird.

Das von mir favorisierte Konzept, das sich an Tausenden von Patientinnen bewährt hat und von mir seit ca. 15 Jahren mit entsprechenden Feinjustierungen eingesetzt wird, geht von einer gemischten Loge und einer korrespondierenden Weichteilanpassung aus. Das bedeutet, dass das Brustimplantat zum Teil vom Muskelgewebe und zum Teil vom Drüsenkörper bedeckt wird und zwar in unterschiedlichen Verschiebungsgraden. Die Einzelheiten würden hier zu weit führen. Zusammenfassend zeigt sich aber, dass nach diesem Konzept operierte Patientinnen ein langfristig stabiles Ergebnis aufweisen, sowohl was die alleinige Brustvergrößerung angeht als auch die Kombination aus Brustvergrößerung und Bruststraffung, die bekanntlich höchste chirurgische Herausforderung.

Was ist für Sie persönlich eine perfekte Brust?

Bei der weiblichen Brust handelt es sich um die non-verbale, ästhetische, kommunikative Einheit Nummer 1. Die ideale Größe ist abhängig von Mode, Zeitgeist bzw. Kulturkreis. Unabhängig von der Größe aber muss die Brust in sich formschön sein, d. h., sie muss beim Blick von allen Seiten eine bestimmte Schlüssigkeit aufweisen, die sich aus dem 3 P-Dreieck der Balance definiert. Die 3 Ps stehen für: Projektion, Position und Proportion. Die Chirurgie der Brust ist also Chirurgie der Balance und somit immer individuell.

Vielen Dank für das Gespräch Herr Dr. Mackowski!