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Magenballon in Hamburg

  

Interview mit Dr. med. Deniz Uyak

Die meisten Menschen sind mit einer klassischen Diät allein, die meistens eine Ernährungsberatung und einen Diätplan vorsieht, nicht dazu in der Lage, ihr Übergewicht dauerhaft abzubauen. Das Abnehmen mithilfe des Magenballons, wie es von Medical One in Hamburg angeboten wird, ermöglicht ohne operative Magenverkleinerung eine Gewichtsreduktion, die von Dauer ist. Dr. med. Deniz Uyak, Facharzt für Innere Medizin, ist Experte für das Abnehmen mit dem Magenballon in Hamburg und erklärt, was Interessenten wissen sollten.

Dr. med. Deniz Uyak
Bild: Dr. med. Deniz Uyak

Medical One: Dr. Uyak, die meisten Menschen mit Übergewicht kennen das Problem mit dem Abnehmen. Viele Diäten versprechen sofortigen Erfolg, ohne dabei die Folgen (z.B. den Jo-Jo Effekt) zu beachten. Warum eignet sich das Abnehmen mit dem Magenballon in Hamburg besser für eine nachhaltige Gewichtsreduktion?

Dr. Uyak: Das Abnehmen mithilfe des Magenballons ist deshalb so erfolgreich, weil diese Therapie (gegenüber anderen medizinischen Verfahren) viele Vorteile hat:

1. Einfache Methode (Ambulante Behandlung, Behandlungsdauer: ca. 15 Minuten, keine Zwischen-oder Nachbehandlungen)

2. Keine Operationsrisiken (lebensbedrohliche Komplikationen, Infektionen etc.)

3. Patient kann alles machen (Beruf, Sport, Essen)

4. Maßnahme kann jederzeit rückgängig gemacht werden (reversibles Verfahren)

5. Ballon "bestraft" falsche Essgewohnheiten (geringeres Hungergefühl, Übelkeit bei zu fettigen Essen)

6. Gewichtsabnahme von 15-25 kg (in 6 Monaten)

7. Langfristige Wirkung (auch nachdem der Magenballon herausgenommen worden ist/Patient lernt besseres Essverhalten)

Insgesamt wirkt der Magenballon also wie ein "künstlicher Sattmacher".

Medical One: Welches Ausgangsgewicht haben die meisten Ihrer Patienten, die sich für das Abnehmen mithilfe des Magenballons in Hamburg interessieren und wie viel nehmen Sie im Durchschnitt ab?

Dr. Uyak:  Im Durchschnitt  nehmen unsere Patienten 15-25 kg ab (Eigene Studie, 200 Patienten, bundesweit). Wir haben die Magenballon-Kandidaten (je nach Übergewicht) in zwei Gruppen eingeteilt:

1. Patienten mit einem Body-Maß-Index (BMI) im Durchschnitt von 40 nehmen im Mittel 18,5 kg ab

2. Patienten mit einem Body-Maß-Index (BMI) im Durchschnitt von 35 nehmen im Mittel 12 kg ab

Aus unseren klinische Erfahrungen habe wir eine Magenballon-Abnahme-Regel entwickelt: Für jedes Kilo, das der Patient abnimmt, verliert er auch einen Zentimeter Bauchumfang. Bei 15 kg weniger Gewicht hat der Betroffene dann immerhin 15 cm weniger Bauchumfang (ungefähr 3 Kleidergrößen weniger).

Medical One: Viele Patienten haben schon alle Diäten ausprobiert, weil sie endlich schlank werden möchten, und sehen im Magenballon die letzte Chance. Ist diese Methode des Abnehmens denn für jeden Interessenten geeignet?

Dr. Uyak: Prinzipiell ist der Magenballon für fast alle Personen mit Übergewicht (Adipositas) geeignet. Ausnahmen (Kontraindikationen) sind allerdings schwere Erkrankungen wie z.B. ein frisches Magengeschwür, eine Bauchfellentzündung mit Vernarbung oder massive psychische Erkrankungen. Das Beste an dieser Behandlung ist, dass auch die große Gruppe von Leuten, die zuckerkrank (Diabetiker) sind oder hohen Blutdruck haben (Hypertoniker), ohne Probleme mit dem Magenballon behandelt werden können. Deshalb ist die Behandlung mithilfe des Magenballons sehr "alltagstauglich".

Medical One: Welche Regeln geben Sie Ihren Patienten in Hamburg an die Hand, damit sie effektiv abnehmen?

Dr. Uyak: Wir haben in Hamburg neben dem Magenballon drei große Behandlungssäulen:

1. Sport (Bewegungstherapie)  

2. Verhaltensänderung (Verhaltenstherapie)

3. Medikamenten-Umstellung (z.B. Cortison/Anti-Depressiva)

Der Patient mit einem Magenballon in Hamburg muss also auch selber etwas aktiv für sein neues Leben mit weniger Kilos tun.

Medical One: Sie haben gerade einen Studie zur Veränderung von Hormonwerten bei Patienten mit dem Magenballon in Hamburg durchgeführt. Was sind Ihre ersten Erkenntnisse?

Dr. Uyak: Wichtig ist mir als Internist vor allem, nicht nur einfach Patienten mit Übergewicht zu behandeln (therapieren). Viel interessanter ist die Frage, warum Menschen zu dick werden und welche Funktion und Wirkung der Einsatz des Magenballons bei der Behandlung hat. Deshalb machen wir seit Jahren Grundlagenforschung zum Thema Übergewicht (Adipositas). Neben einem Forschungsprojekt mit Hilfe der Kernspintomographie (Funktion der Magenentleerung und Hirnreaktionen mit Magenballon) machen wir hier in Hamburg eine Hormonstudie (50 Patienten seit einem Jahr). Dabei werden Hormone, die Übergewicht verursachen können (Hunger-Hormone, Sättigungshormone, Glückshormone etc.) vor und nach der Magenballon-Therapie gemessen (Hormonspiegel). Als erstes Zwischenergebnis scheint alles darauf hin zu deuten, dass bestimmte Hormone einen großen Einfluss auf das Phänomen Übergewicht haben könnten. Die Endergebnisse der Hormonstudie werden wir in ungefähr einem Jahr auf einem großen internationalen Kongress veröffentlichen.

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