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Brustoperationen - Vergrößerung mit Eigenfett

Brust­vergrößerung mit Eigenfett

Es klingt nach dem perfekten Plan: Überschüssiges Fett wird an Stellen des Körpers entnommen, an denen es störte und dorthin gespritzt, wo es gebraucht wird: zum Beispiel in die Brust.

Die erste Fett-Verpflanzung fand 1893 durch Prof. Neuber (Kiel/Deutschland) statt; seit den 1970er Jahren wurde sie regelmäßig angewandt, allerdings lange Zeit mit mäßigem Ergebnis. Es hat gedauert, bis man die korrekte Technik der Fettgewinnung und Fetttransplantation herausgefunden hat. In den 1990er Jahren wurden schließlich einheitliche Richtlinien für Brustvergrößerungen mit Eigenfett festgesetzt. Mit Hilfe von verlässlichen und soliden Methoden der Fettgewebsgewinnung bietet die Brustvergrößerung mit Eigenfett heute eine zuverlässige und langzeitstabile Alternative zum Brustimplantat.

Wie funktioniert Brustvergrößerung mit Eigenfett

Im Gegensatz zum Verfahren mit Brustimplantaten nutzt die Eigenfett-Methode die bereits natürlich vorhandenen Hohlräume hinter der Brustdrüse sowie im Unterhaut Fettgewebe. Diese gelten als besonders geeignet, da die dort eingebrachte Fettlösung bereits nach kurzer Zeit Blutgefäße bildet und fest in das vorhandene Fettgewebe einwächst. Die Fettzellen werden zunächst schonend mit viel Wasser abgesaugt und in einem sterilen Behälter aufgefangen. Anschließend wird das eigene, reine Fettgewebe ohne Zusätze in kleine Spritzen überführt und transplantiert. Das Überleben der Fettzellen hängt davon ab, ob sie mit Blut versorgt werden. Das heißt, das Fett muss gleichmäßig mit dünnen Kanülen im Gewebe verteilt werden. Das so injizierte Eigenfett vergrößert die Brust und verbessert die Elastizität und Textur der Haut. Dies beruht auf der Tatsache, dass Fettgewebe - ähnlich wie Knochenmark - sogenannte "Adulte Stammzellen" enthält. Allerdings  heilen die eingebrachten Fettzellen nicht zu 100 % ein, so dass im 1. Jahr mit einem geringen Abbau zu rechnen ist. Mit einem endgültigen Resultat ist nach rund 12 Monaten zu rechnen.  Diese Methode der Brustvergrößerung ist besonders für Frauen geeignet, die eine maßvolle Volumenzunahme der Brust wünschen, da pro Sitzung etwa eine halbe Körbchengröße erreicht werden kann.

Voraussetzung ist, dass entsprechendes Fettgewebe vorhanden ist. Bei sehr schlanken Frauen ist diese Methode damit von vorneherein nicht geeignet. Nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett können Mammographien im Rahmen der normalen, routinemäßigen Krebsvorsorge durchgeführt werden.

Vorteile der Eigenfett-Methode

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett bietet Frauen, die keine Silikongelimplantate wünschen eine natürliche, langzeitstabile Alternative mit einer kurzen Nachbehandlungsdauer. Ein klarer Vorteil ist die Tatsache, dass keine Narben entstehen, da das Eigenfett mit einer feinen Kanüle in die Brust injiziert wird.

Nachteile der Eigenfett-Methode

Diese Methode ist nicht geeignet für Frauen, die eine größere Volumenzunahme der Brust wünschen, da pro Sitzung etwa eine halbe bis eine Körbchengröße erreicht werden kann. Sollte eine weitere Vergrößerung gewünscht sein, muss eine 2. Sitzung durchgeführt werden oder aber von vorneherein die Entscheidung zu einem Silikongelimplantat oder der Kombination beider Methoden getroffen werden. Ebenfalls ist diese Methode bei sehr schlanken Frauen nicht durchführbar, die nicht ausreichend Fett zur Gewinnung bieten.

Was kostet eine Brustvergrößerung durch Eigenfett

Die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett liegen leicht über dem Brustaufbau mittels Silikonimplantat, da im Vorfeld eine Liposuktion (Fettabsaugung) notwendig ist. Je nachdem wie viele Zonen bei der Absaugung behandelt werden, variiert der Preis, weshalb eine pauschale Kalkulation nicht möglich ist. In der Regel startet der Eingriff bei rund 7.000. Im persönlichen Beratungsgespräch mit unseren Fachärzten wird Ihre individuelle Situation beleuchtet, woraus wir Ihnen gerne einen unverbindlichen Kostenvoranschlag erstellen.

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Antworten auf häufige Fragen

Wie lange dauert der Klinikaufenthalt nach einer Brustvergrößerung?

Der Aufenthalt in der Klinik nach Ihrer Brustvergrößerung dauert in der Regel 1-2 Tage und richtet sich nach dem Umfang des Eingriffs.

Mit welchen Begleiterscheinungen muss ich rechnen?

In den ersten Tagen nach Ihrer Brustvergrößerung kann die Armbeweglichkeit eingeschränkt sein. Zudem sind Spannungen, kleine Blutergüsse und leichte Schmerzen, wie bei einem Muskelkater, möglich, die unsere Anästhesisten gerne schonend lindern.

Wie lange hält Brustvergrößerung mit Eigenfett?

2007 wurden erstmals Studien-Resultate von Brustvergrößerungen mit transplantiertem Eigenfett nach mehreren Jahren veröffentlicht welche die Schlussfolgerung zulassen, dass es sich um eine dauerhafte Methode handelt, da die einmal angewachsenen Fettzellen ein Leben lang an neuer Position verbleiben.

Welche Risiken und Komplikationen gibt es?

Es kann zur Entstehung von harmlosen ölhaltigen kleinen Zysten kommen. Das passiert, wenn viele Fettzellen kein Anschluss an das Gefäßsystem finden und der Körper diese nicht mehr beseitigen kann. Des Weiteren können kleine Verkalkungen entstehen, welche sich aber in der Mammographie eindeutig als gutartig identifizieren lassen.

Warum liest man so viele widersprüchliche Angaben über das Eigenfett?

Es werden immer wieder Fettverpflanzungen vorgenommen, die nicht den richtigen Umgang mit den Fettzellen beachten. Oft wird das Fett mit großen Kanülen gespritzt. Ein großer Teil der Zellen stirbt ab und es bilden sich Ölzysten und Verkalkungen.
Die Verpflanzung von Eigenfett stellt eine Alternative zum Einsetzen von Silikon oder Lappenplastiken dar. Der große Vorteil liegt im natürlichen Aussehen und dem Fehlen sichtbarer Narben. Außerdem ist der Eingriff mit wesentlich weniger Schmerzen verbunden.

Häufige Fragen - Brust­vergrößerung mit Eigenfett

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