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PRP-/ Eigenbluttherapie in Hamburg

  

Interview mit Dr. med. Grzybowski

Eigenblut und Eigenfett erleben gerade eine Renaissance. Schon seit einigen Jahren werden köpereigene Stoffe in vielfältigen Bereichen der Medizin erfolgreich eingesetzt. Dank moderner Forschung ist es nun gelungen, entscheidende Vorteile der Behandlung zu identifizieren und für Patienten noch optimaler zu nutzen. Im Interview mit dem Hamburger Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. med. Stephan Grzybowski, klären wir über diesen neuen Trend auf.

Medical One: Dr. Grzybowski, Sie sind Experte auf dem Gebiet der Eigenblutbehandlung. Können Sie uns die Wirkung des so genannten PRP in der Ästhetik einmal kurz erklären?

Dr. Grzybowski: Seit über 50 Jahren spielt plättchenreiches Plasma (PRP) eine wichtige Rolle im Bereich der Wundregeneration und wird in verschiedenen medizinischen Fachgebieten wie z.B. Orthopädie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Sportmedizin und in der Tiermedizin verwendet. Da PRP das Potenzial besitzt, die so genannte Epidermis und die Dermis (Haut-Unterhaut) zu regenerieren und die Gewebedurchblutung zu steigern, wird es seit 2005 auch in der ästhetischen Medizin vielfältig eingesetzt.

Die Blutplättchen (engl. platelets für Blutplättchen=Thrombozyten) enthalten in hohen Konzentrationen sieben verschiedene Wachstumsfaktoren sowie Botenstoffe, die sowohl direkt als auch indirekt gewebeerneuernd wirken. Als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie nutze ich dieses Potenzial, um die Hautstruktur und die Hautqualität gezielt zu verbessern sowie die Geweberegeneration zu beschleunigen.

Medical One: Welche Einsatzbereiche hat diese Methode?

Dr. Grzybowski: Der Einsatzbereich von PRP ist sehr breit gefächert. Neben der Falten-und Volumentherapie in der Gesichts-, Hals- und Dekolleté-Region fördert PRP an der Kopfhaut das Haarwachstum, verbessert Schwangerschaftsstreifen oder beeinflusst positiv das Erscheinungsbild von Operationsnarben. Gleiches gilt auch für die Behandlung von Aknenarben.

Medical One: Sie verwenden häufig eine Kombination aus Eigenblut und Eigenfett. Wo liegt darin der Vorteil?

Dr. Grzybowski: Ja, richtig. In meinen Augen handelt es sich hierbei um eine logische Schlussfolgerung. Die aktuellen Forschungsergebnisse belegen, dass der Wirkmechanismus der Wachstumsfaktoren und der Botenstoffe dem Dosis-Wirkungs-Prinzip unterliegt. D.h. erst bei einem Überschreiten einer bestimmten Konzentration können die Zielzellen effektiv stimuliert werden. Der Eigenfett-Transfer (Lipofilling) bietet neben der Möglichkeit einer dauerhaften Volumengabe eine Verbesserung des Hauterscheinungbildes, weil mit den Fettzellen ebenfalls Wachstumsfaktoren und sogenannte Stammzellen verpflanzt werden. Damit erfüllt die Kombination aus PRP und Eigenfett gleich zwei Patientenwünsche auf einmal: frischere Haut und wiedergewonnene Fülle.

Medical One: Ist die Vorbereitung des Eigenfett-Transfer deutlich aufwändiger?

Dr. Grzybowski: Die kombinierte Behandlung mittels PRP und Eigenfett-Transfer ist nur unwesentlich aufwendiger als die alleinige PRP-Behandlung. Zum Beispiel werden für die Gesichtsbehandlung ca. 15-20ml Eigenfett benötigt, welches unter örtlicher Betäubung (wahlweise auch in Vollnarkose) aus der Bauch-, Oberschenkel- oder Knieregion gewonnen werden kann. Der Wunsch des Patienten und das Vorhandensein ausreichender Fettdepots bestimmen die Eigenfettentnahmestelle. Für das Lipofilling, so wird der Eigenfett-Transfer genannt, gelten die Regeln der Fettabsaugung, ebenso wie die möglichen Risiken und Komplikationen. Eine spezielle Vorbereitung seitens des Patienten ist nicht notwendig.

Medical One: Gibt es dabei weitere Synergieeffekte?

Dr. Grzybowski: Genau richtig: Wir sprechen von einem Synergieeffekt. Das Fettgewebe wird an einer störenden Problemzone entfernt und statt es zu verwerfen nutzen wir das in den Fettzellen liegende Potenzial, um ein anderes Problem zu fixieren und zu therapieren. In meinen Augen ein ziemlich geniales Vorgehen im Sinne des Patienten.

Medical One: Was sind die möglichen Ergebnisse solch einer Behandlung? Worauf können Ihre Patienten sich einstellen bzw. was dürfen sie erwarten?

Dr. Grzybowski: Zonen des Volumenmangels können effektiv aufgefüllt und Falten oder Narben sehr gut behandelt werden. Die Einheilrate der Fettzellen wird durch das PRP zudem deutlich erhöht. Gleichzeitig werden Hautstruktur sowie Hautqualität verbessert und Falten gemildert - im günstigsten Fall verschwinden sie sogar gänzlich. Und sollte hierzu die Entnahme von Fettgewebe an einer Problemzone erfolgen, dann umso besser: man kann bei den Patienten  gleichzeitig mehrere Problemzonen behandeln.

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