Brauenhebung / Brauenlift

Brauenlift bei Mang Medical One

Nicht immer sind die Augen dafür verantwortlich, wenn der Gesichtsausdruck müde wirkt. Sinken die Augenbrauen ab (häufig bei Menschen über 40 Jahren und starker Stirnmimik), kann es zu einem scheinbaren Gewebsüberschuss des Oberlides kommen. Dieser darf nicht durch eine übergroße Gewebsentfernung im Oberlid, sondern ausschließlich durch ein operatives Anheben der Augenbrauen korrigiert werden. „Hohläugiges“ Aussehen entsteht nicht selten durch abnehmende Fettpolster in Folge des Alterungsprozesses. Resultat: Die Augenregion erscheint kleiner und täuscht ein Zuviel an Oberlidhaut vor. Dem kann mit einer Aufpolsterung mit Eigenfett direkt unter den Augenbrauen oder/ und mit einem Brauenlifting abgeholfen werden. Der Eingriff bringt nicht nur den Bogen der Augenbrauen wieder in Form, auch Stirn- und Mimikfalten können reduziert werden. Mehr noch: Nicht selten macht ein Brauenlifting einen Eingriff an den Oberlidern überflüssig oder reduziert ihn auf ein deutlich kleineres Ausmaß. Auch ein Stirnlift erzielt die angesprochenen Effekte.

Die OP
Beim Augenbrauenlift wird entsprechend der Form der Augenbrauen an ihrem oberen Rand ein Hautstreifen entfernt und die verbliebenen Ränder spannungsfrei vernäht. Bei dichten Brauenhaaren (meist bei Männern) kann die Narbe durch eine spezielle Schnitt-Technik in den Brauenhaaren versteckt werden, so dass nur ein relativ kleiner Eingriff mit lokaler Betäubung nötig ist. Bei dünnen Brauenhaaren – in der Regel bei Frauen – wird die Narbe in die Kopfhaare gelegt und gleichzeitig ein Schläfenlifting durchgeführt, bei dem die Augenbrauen angehoben und die seitlichen Lachfalten an den Augenwinkeln (Krähenfüße) vermindert werden. Männer haben häufig ausgeprägte Querstirnfalten, hier kann der Schnitt auch in einer der Falten erfolgen.

Beim minimal-invasiven endoskopischen Brauenlift (siehe Stirnlift) setzt der Chirurg kleine Schnitte im Haaransatz, durch die er eine Sonde einführt, an deren Spitze sich eine kleine Spezialkamera sowie Spezialgeräte befinden, mit deren Hilfe er die Präparation durchführt. Mittels spezieller Haltefäden und/oder einem resorbierbaren Hautfixiergerät
(z. B. Endotine) wird die Augenbraue dann an der vorbestimmten richtigen Stelle angehoben und verankert. Über das vergrößerte Bild des Operationsfeldes kann der Eingriff auf einem Monitor verfolgt werden. Eine Reduktion der für Zornes- oder Stirnfalten verantwortlichen Muskeln kann ebenfalls hier erfolgen. Das Anheben von natürlicherweise tiefstehenden Augenbrauen, die einen finsteren Gesichtsausdruck vermitteln, erfordert vor allem bei jungen Menschen ohne Hautfalten große operative Erfahrung.

 

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BRAUENLIFT AUF EINEN BLICK
 

OP-Dauer:
bis zwei Stunden
 
Narkose:
örtliche Betäubung, Allgemeine Narkose
 
Mögliche Begleiterscheinungen:
Schwellungen, Blutergüsse
 
Klinikaufenthalt:
ambulant, bzw.1-2 Tage
 
Empfehlungen:
kein Make-up und keine körperliche Anstrengung während der ersten Woche. Solarium und Sonnenbäder sollten ebenfalls einige Wochen lang vermieden werden. Bis zum Ziehen der Fäden wird das Schlafen auf dem Rücken sowie das Tragen eines Stirnbandes empfohlen.

Gesellschaftsfähig:
nach wenigen Tagen