Europäischer Adipositas-Tag: Adipositas permagna rechtzeitig vorbeugen

Adipositas permagna, auch „morbides Übergewicht“ genannt, stellt die stärkste Ausprägung von Übergewicht dar. Ab einem BMI von 40 sprechen Mediziner von Adipositas permagna, dem dritten und höchsten Grad von Fettleibigkeit. Menschen, die unter Adipositas permagna leiden, werden von ihrer Umwelt häufig mit abwertenden Blicken angeschaut und als faul und undiszipliniert wahrgenommen. Doch dies ist ein Trugschluss, denn die Gründe für Adipositas permagna sind vielfältig. So kann ein übermäßiger Essensdrang sogar erblich bedingt sein und hat daher oftmals nichts mit allgemeiner Undiszipliniertheit zu tun.
Gesundheitsrisiko Adipositas permagna
Unter Medizinern ist es unumstritten: Adipositas permagna macht krank. Allein schon das enorme Gewicht, das auf Gelenke und Organe lastet, schadet der Gesundheit. So weisen adipöse Menschen ein enorm erhöhtes Risiko zu Arthrose und Bandscheiben-Problemen auf. Aber auch die Gefahr, an Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder Arteriosklerose zu erkranken, steigt immens. Sogar das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko ist stark erhöht.
Ursachen für Adipositas permagna
Eine Adipositas permagna sollte daher unbedingt behandelt werden. Doch um eine optimale Lösung gegen das starke Übergewicht zu finden, ist es wichtig, die Ursache der Adipositas permagna zu erkennen. Wie können Menschen so dick werden? Die Antwort „zu viele Kalorien, zu wenig Bewegung“ ist in diesem Fall zu einfach. Zwar kann grundsätzlich jeder abnehmen, der seinen Körper weniger Kalorien zuführt, doch einigen Menschen fällt es extrem schwer, ihren Nahrungskonsum zu mäßigen. Die Frage, wie Adipositas permagna entsteht, lautet daher vielmehr: Warum haben einige Menschen einen wesentlich höheren Drang nach Essen als andere?
Dem übermäßigen Nahrungskonsum adipöser Menschen liegt häufig ein enorm ausgeprägtes Hungergefühl zu Grunde. Für das gesteigerte Hungerempfinden gibt es zahlreiche Ursachen: Medikamente wie Neuroleptika, Anti-Depressiva oder die Pille, aber auch bestimmte Stoffwechselkrankheiten und psychische Gründe (z.B. ein in der Kindheit angelerntes Belohnungsempfinden beim Essen) können zu einem erhöhten Hungergefühl führen. Doch die Hauptursache Nummer Eins für Adipositas permagna sind unsere Gene, so lautet jedenfalls das Fazit einer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DlfE) durchgeführten Zwillingsstudie zur Entstehung von Adipositas. Demnach hängt Übergewicht zu 60 bis 70 Prozent von den Genen ab. Wer eine genetische Veranlagung zu Übergewicht hat, muss sich aber nicht mit seinen Schicksal abfinden, denn es gibt Möglichkeiten, das ständige Hungergefühl zu bekämpfen und so zu verhindern, dass das bereits bestehende Übergewicht zu Adipositas permagna ausartet.
Mit dem Magenballon rechtzeitig die Notbremse ziehen
Eine besonders effektive und sanfte Möglichkeit, Übergewicht zu behandeln, bietet der Magenballon. Ganz ohne operativen Eingriff reduziert der Magenballon das Füllungsvermögen des Magens und führt so bei jeder Mahlzeit zu einem schnelleren Sättigungsgefühl. Ganz automatisch isst der Patient weniger, reduziert damit seine Kalorienzufuhr und nimmt deutlich ab. Die Magenballon-Patienten bei Medical One erreichen auf diese Weise innerhalb nur eines halben Jahres eine durchschnittliche Gewichtsreduktion von 15 Kilogramm (Ergebnisse können patientenindividuell abweichen), einige Patienten erzielen sogar eine Gewichtsabnahme von 25 Kilogramm. Dank dem Magenballon kann Adipositas überwunden und der Weg in ein sprichwörtlich leichteres Leben erreicht werden.
Menschen, die unter Adipositas permagna leiden, sind primär keine geeigneten Patienten für den Magenballon, da dieser nur bis zu einem Body Mass Index von 40 eingesetzt wird. Haben Sie Ihr Übergewicht jedoch schon deutlich reduziert, so können sie in einer späteren Phase für die Behandlung mit dem Magenballon geeignet sein und mit Hilfe des Magenballon ihr Wohlfühlgewicht erreichen. Zudem bietet der Magenballon die Möglichkeit, Adipositas permagna vorzubeugen. Denn die meisten Menschen steigern ihr Übergewicht von Jahr zu Jahr. Der Alterungsprozess spielt hier eine Rolle, aber auch das aufgrund des Übergewichtes ansteigende Hungergefühl. Mit Hilfe des Magenballons können Menschen mit Adipositas Grad 1 und 2 ihr Gewicht rechtzeitig reduzieren, bevor es zu einem weiteren Anstieg kommt und so die gefährlichste Form von Übergewicht - Adipositas permagna beziehungsweise Adipositas Grad 3 - erreicht wird.
Falls Sie mehr über den Magenballon als Behandlungsmöglichkeit von Adipositas erfahren möchten, finden Sie detaillierte Informationen unter: Abnehmen ohne OP, Magenballon in Hamburg.











