Brustvergrößerung mit Eigenfett

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Der perfekte Plan: überschüssiges Fett nutzen, um die Brust auf eine natürliche und Art und Weise zu vergrößern. Seit den 1990er Jahren gibt es einheitliche Richtlinien für Brustvergrößerungen mit Eigenfett.

Wann ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett sinnvoll?

Überschüssiges Fett von unliebsamen Problemzonen kann für eine natürliche Brustvergrößerung genutzt werden und ist eine zuverlässige und solide Alternative zur Brustvergrößerung mit Implantat.

Einige Beispiele dafür sind

  • Wenn Sie eine Alternative zum Brustimplantat suchen
  • Wenn Sie auf körbereigene Stoffe setzen
  • Wenn Sie eine maßvolle Volumenzunahme wünschen
  • Wenn keine Narben bleiben sollen
  • Wenn Sie eine kurze Nachbehandlungssdauer wünschen
Brustvergrößerung mit Eigenfett – Auf einen Blick
Behandlungsdauer
Behandlungsdauer3 Stunden
Klinikaufenthalt
Klinikaufenthalt1 Nacht
Regeneration
Regeneration4 Wochen

Wie wird eine Brustvergrößerung mit Eigenfett durchgeführt?

Im Gegensatz zum Verfahren mit Brustimplantaten nutzt die Eigenfett-Methode die bereits natürlich vorhandenen Hohlräume hinter der Brustdrüse sowie im Unterhaut Fettgewebe. Diese gelten als besonders geeignet, da die dort eingebrachte Fettlösung bereits nach kurzer Zeit Blutgefäße bildet und fest in das vorhandene Fettgewebe einwächst. In den meisten Fällen werden die Fettzellen unter Vollnakose zunächst schonend mit viel Wasser abgesaugt und in einem sterilen Behälter aufgefangen. Anschließend wird das eigene, reine Fettgewebe ohne Zusätze in kleine Spritzen überführt und transplantiert. Das Überleben der Fettzellen hängt davon ab, ob sie mit Blut versorgt werden. Das heißt, das Fett muss gleichmäßig mit dünnen Kanülen im Gewebe verteilt werden. Das so injizierte Eigenfett vergrößert die Brust und verbessert die Elastizität und Textur der Haut. Dies beruht auf der Tatsache, dass Fettgewebe – ähnlich wie Knochenmark – sogenannte “Adulte Stammzellen” enthält. Allerdings  heilen die eingebrachten Fettzellen nicht zu 100 % ein, so dass im 1. Jahr mit einem geringen Abbau zu rechnen ist. Mit einem endgültigen Resultat ist nach rund 12 Monaten zu rechnen.  Diese Methode der Brustvergrößerung ist besonders für Frauen geeignet, die eine maßvolle Volumenzunahme der Brust wünschen, da pro Sitzung etwa eine halbe Körbchengröße erreicht werden kann.

Voraussetzung ist, dass entsprechendes Fettgewebe vorhanden ist. Bei sehr schlanken Frauen ist diese Methode damit von vorneherein nicht geeignet. Nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett können Mammographien im Rahmen der normalen, routinemäßigen Krebsvorsorge durchgeführt werden.

Ihre individuellen Wünsche stehen bei Medical One im Mittelpunkt

Jede Brustvergrößerung ist ein ganz individueller Eingriff, den unsere Experten präzise mit Ihnen planen. Ihre persönlichen Wünsche sind der Maßstab, der in Verbindung mit Ihren körperlichen Voraussetzungen zu einem maßgeschneiderten Konzept für Ihre Brustoperation wird. Sichere Operationstechniken und Produkte von höchster Qualität sind Teil unseres Selbstverständnisses. So bieten wir Ihnen die größtmögliche Sicherheit, um Ihren individuellen Anspruch zu erfüllen.

Kosten einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett liegen leicht über dem Brustaufbau mittels Silikonimplantat, da im Vorfeld eine Liposuktion (Fettabsaugung) notwendig ist. Je nachdem wie viele Zonen bei der Absaugung behandelt werden, variiert der Preis, weshalb eine pauschale Kalkulation nicht möglich ist. In der Regel startet der Eingriff bei rund 7.000 Euro. Im persönlichen Beratungsgespräch mit unseren Fachärzten wird Ihre individuelle Situation beleuchtet, woraus wir Ihnen gerne einen unverbindlichen Kostenvoranschlag erstellen.

Vorab können Sie sich bereits über unseren Preisrechner einen ungefähren Behandlungspreis berechnen lassen.

Finanzierung durch die Targobank: Mit unseren flexiblen Finanzierungsmodellen schon ab 0,00% können Sie Ihre Behandlung auch bei unserem vertrauensvollen Bankpartner finanzieren. Mehr zu Targobank

Häufige Fragen zur Brustvergrößerung mit Eigenfett

Wie lange dauert der Klinikaufenthalt nach einer Brustvergrößerung?

Der Aufenthalt in der Klinik nach Ihrer Brustvergrößerung mit Eigenfett dauert in der Regel eine Nacht und richtet sich nach dem Umfang des Eingriffs.

Mit welchen Begleiterscheinungen muss ich rechnen?

In den ersten Tagen nach Ihrer Brustvergrößerung kann die Armbeweglichkeit eingeschränkt sein. Zudem sind Spannungen, kleine Blutergüsse und leichte Schmerzen, wie bei einem Muskelkater, möglich, die unsere Anästhesisten gerne schonend lindern.

Wie lange hält Brustvergrößerung mit Eigenfett?

2007 wurden erstmals Studien-Resultate von Brustvergrößerungen mit transplantiertem Eigenfett nach mehreren Jahren veröffentlicht welche die Schlussfolgerung zulassen, dass es sich um eine dauerhafte Methode handelt, da die einmal angewachsenen Fettzellen ein Leben lang an neuer Position verbleiben.

Welche Risiken und Komplikationen gibt es?

Es kann zur Entstehung von harmlosen ölhaltigen kleinen Zysten kommen. Das passiert, wenn viele Fettzellen kein Anschluss an das Gefäßsystem finden und der Körper diese nicht mehr beseitigen kann. Des Weiteren können kleine Verkalkungen entstehen, welche sich aber in der Mammographie eindeutig als gutartig identifizieren lassen.

Warum liest man so viele widersprüchliche Angaben über das Eigenfett?

Es werden immer wieder Fettverpflanzungen vorgenommen, die nicht den richtigen Umgang mit den Fettzellen beachten. Oft wird das Fett mit großen Kanülen gespritzt. Ein großer Teil der Zellen stirbt ab und es bilden sich Ölzysten und Verkalkungen. Die Verpflanzung von Eigenfett stellt eine Alternative zum Einsetzen von Silikon oder Lappenplastiken dar. Der große Vorteil liegt im natürlichen Aussehen und dem Fehlen sichtbarer Narben. Außerdem ist der Eingriff mit wesentlich weniger Schmerzen verbunden.

Wie sollte ich mich nach der Brustvergrößerung verhalten?

Wir empfehlen Ihnen, in den ersten vier bis sechs Wochen nach der Operation einen Sport-BH zu tragen, Sport und körperliche Arbeit zu vermeiden und während der ersten acht Wochen nach der Operation auf Sonnenbäder und Solarium zu verzichten.