Übersicht: Cellulite Behandlung

Cellulite Behandlung in München

Fachärztin Dr. med. Sylvia Angerer
Dr. med. Sylvia Angerer

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Interview mit Dr. med. Sylvia Angerer

Frau Dr. med. Sylvia Angerer ist Ärztliche Leiterin des Medical One Zentrums München und führt hier die Cellulite Behandlung mittels Cellfina-Verfahren durch. Viele Frauen haben Cellulite und leiden darunter. Ein glattes Hautbild kann somit das Selbstbewusstsein steigern und Frauen dazu verhelfen, sich selbst attraktiver zu finden. Dr. Sylvia Angerer spricht in diesem Interview über die Entstehung von Cellulite und wie die eine Behandlung dagegen vorgehen kann.

Medical One: Typischerweise sind eher Frauen als Männer von Cellulite betroffen. Woran liegt das?

Dr. med. Angerer: Männer haben eine andere Struktur des Unterhautfettgewebes. Cellulite ist außerdem beeinflusst durch Östrogen.

Medical One: Was ist die Ursache für Cellulite und kann man diese durch eine Diät oder Sport nicht genauso erfolgreich bekämpfen?

Dr. med. Angerer: Cellulite entsteht durch eine Veränderung des Unterhautfettgewebes. Vor allem im Oberschenkel- und Gesäßbereich tritt häufig Cellulite auf. Übergewicht oder ein schwaches Bindegewebe können die Entstehung bereits in jungen Jahren begünstigen. Im fortschreitenden Alter kommt Cellulite bei bis zu 90% aller Frauen vor. Die Ursache liegt im tiefen Unterhautfettgewebe, welches von senkrecht verlaufenden, bindegewebigen Strängen durchzogen wird. Diese Stränge können z.B. abhängig von Östrogen schwellen und sich verkürzen. Dadurch entsteht das typische Bild.

Medical One: Wie gehen Sie bei einem Beratungsgespräch für eine Cellulite-Behandlung mit Cellfina® Schritt für Schritt vor?

Dr. med. Angerer: Zuerst wird die medizinische Vorgeschichte erfragt, außerdem das Ernährungs- und Sportverhalten. Dann werden die Problemzonen natürlich genau untersucht.

Medical One: Wie klären Sie die Interessenten für eine Cellfina®-Behandlung über die möglichen Risiken auf, d.h. welche können typischerweise auftreten?

Dr. med. Angerer: Es könnten z.B. blaue Flecken, leichte Schwellungen oder Verhärtungen auftreten, leichte Schmerzen oder selten Entzündungen.

Medical One: Wie sieht der Heilungsprozess nach einer Behandlung mit Cellfina® aus und was gilt es zu beachten?

Dr. med. Angerer: An den Behandlungsstellen können bis zu 12 Stunden nach der Behandlung Flüssigkeiten austreten. In den ersten Tagen nach der Cellfina®-Behandlung können zudem Schmerzen auftreten, die im Allgemeinen mit schwach wirksamen Analgetika behandelt werden können. Während der Heilungsphase sollte an den Behandlungsstellen nicht gekratzt werden, die Patienten sollten bis zum nächsten Tag nach der Behandlung nicht duschen und auch für mehrere Tage nicht Baden. Außerdem sollte UV-Strahlung (Sonnenbaden, Solarium) während der Heilungsphase vermieden werden. Falls Sonnenexposition nicht vermieden werden kann, sollte ein UVA/B-Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet und wiederholt aufgetragen werden. Die ersten 24 Stunden nach der Behandlung sollte die Patientin sich schonen, leichte körperliche Arbeit kann anschließend durchgeführt werden. Anstrengende, körperliche Arbeit sollte in dieser Zeit jedoch ebenfalls vermieden werden.

Medical One: Welche Effekte lassen sich mit Cellfina® erreichen und welche Erwartungen wären zu übertrieben?

Dr. med. Angerer: Es werden gezielt starke Dellen bzw. Einziehungen behandelt. Es wird allerdings kein flächenhafter Effekt der Hautstraffung erreicht.

Medical One: Welche Voraussetzungen muss ein Patient für eine Behandlung mit Cellfina® erfüllen und in welchen Fällen würden Sie davon abraten? Wer ist für eine Cellfina®-Behandlung geeignet?

Dr. med. Angerer: Behandelt werden können Frauen im Alter von 25 bis 55 Jahren in gesundem Allgemeinzustand, welche ein stabiles Körpergewicht (BMI 18-35) haben. Wichtige Voraussetzungen sind außerdem eine moderate bis schwere Cellulite an Gesäß und/oder Oberschenkeln ohne Hauterschlaffung. Kontraindikationen sind Blutgerinnungsstörungen, Antikoagulanzien-Einnahme, brüchige Blutgefäße, Phlebitis und Vaskulitis, Hautinfektionen oder offene Läsionen, Varizen im Behandlungsbereich, übermäßige Adipositas, Diabetes mellitus, unkontrollierte Hypertonie, Tumore, kürzer als vor 6 Wochen erfolgte Operationen, wie z.B eine Fettabsaugung, oder Schwangerschaft.

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