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News

FAQ zum Thema Brustvergrößerung: Ein Interview mit Spezialist Dr. Marian S. Mackowski

By 7. August 2020 No Comments

Die Brustvergrößerung zählt weltweit zu den beliebtesten plastisch-chirurgischen Eingriffen. Für die Operation stehen verschiedene Implantate und Operationstechniken zur Auswahl. Immer wieder stellen wir fest, dass viele Patientinnen ähnliche Fragen beschäftigen. Aus diesem Grund hat uns Facharzt Dr. med. Marian S. Mackowski Antworten auf Ihre Fragen gegeben.

Dr. Marian S. Mackowski (Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Plastische und Ästhetische Chirurgie)

Müssen die Implantate irgendwann wieder raus und ausgetauscht werden?

Es sind zwei gänzlich unterschiedliche Fragen, die zu zwei unterschiedlichen Antworten führen. Es gibt die Empfehlung, die Implantate nach 10 Jahren auszutauschen. In all den Fällen, in denen die Implantate klinisch und radiologisch unauffällig sind, die Patientin zufrieden und glücklich mit dem Ergebnis, besteht sicher keine Notwendigkeit hier proaktiv zu handeln und die Implantate zu tauschen.

Demgegenüber steht eine ganze Reihe von Patientinnen, die ihre Implantate nach einigen Jahren tauschen lassen, um mehr Volumen zu bekommen. Das ist ohne weiteres möglich und wird oft durchgeführt. Im Übrigen gibt es auch Patientinnen, die die Implantate auch komplett entfernen lassen. Auch das ist kein Problem, die Damen müssen aber darüber aufgeklärt werden, dass in den meisten Fällen hier zusätzliche Weichteilanpassungen, d.h. Straffungen, erforderlich werden, insbesondere bei größeren Kissen, um optisch ein schönes Ergebnis zu erzielen.

Wie lange muss man für die Behandlung vor Ort bleiben?

Das wird ganz unterschiedlich gehandelt. In unserer Hamburger Klinik bleibt die Patientin nach der OP eine Nacht unter stationärer Überwachung. Nach der Visite am nächsten Morgen wird sie nach nochmaliger Erläuterung der jetzt erforderlichen Verhaltensanpassungen mit einem stützenden Sport-BH entlassen.

Wie lange ist der Heilungsprozess einer Brustvergrößerung?

Der Heilungsprozess verläuft in mehreren Stadien, die unterschiedlich zu bewerten sind, sowohl in der Wahrnehmung der Patientin als auch in der feingeweblichen Wundheilung, die über mehrere Stadien zur Entstehung einer Narbe führt. Die Qualität einer Narbe ist zwar genetisch schon vorprogrammiert, man kann aber durch spezielle Narbenpflege die Erscheinung der Narbe erheblich bessern. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Patientinnen nur die kleine äußere Narbe im Hautbereich sehen und beeinflussen können. Die eigentliche Wunde aber ist unsichtbar. Es ist die Tasche, in der das Implantat seinen Platz gefunden hat. Die störungsfreie Heilung dieser Tasche bedarf schon einiger Ruhe, sodass in den ersten beiden Wochen nach dem Eingriff die Arme vorsichtig bewegt werden müssen und große Erschütterungen ausbleiben sollten. D.h. Joggen, Reiten, Power-Plate und auch Trampolin sind in den ersten 4-6 Wochen nicht erlaubt. Die endgültige Narbenreifung ist erst nach ca. 12 Monaten erreicht. Die Patientin kann aber je nach OP-Verfahren spätestens nach ca. 8-10 Wochen voll belasten.

Wie sind die Kosten für eine Brustvergrößerung und einen Beratungstermin?

Es gibt unterschiedliche OP-Techniken, die von unterschiedlich ausgebildeten und auch unterschiedlich geschickten Operateuren zum Einsatz kommen. Nachhaltigkeit der Proportionen ist das oberste Ziel einer Brustvergrößerung. In Anbetracht der Tatsache, dass 25-30% aller Brustvergrößerungen korrigiert werden müssen, muss die Frage nach dem „warum“ hier erlaubt sein. Der Preis kann dabei schon ein Leitfaden sein. In meiner 25-jährigen Erfahrung mit Brustvergrößerungen habe ich immer wieder die Beobachtung gemacht, dass viele zur Korrektur erscheinenden Patientinnen in der Vorgeschichte auf sehr „günstige“ bis unrealistisch billige Angebote reingefallen sind. Meine Großmutter hatte mich schon gelehrt: „Wer billig kauft, der kauft doppelt“. – Wohl wahr!

Welche Risiken hat eine Brust OP? Sind Langzeitkontrollen erforderlich?

Jede Brustvergrößerung bedeutet, dass mit Hilfe von Implantaten eine neue vergrößerte Brustform entsteht. Implantate sind Fremdkörper, die zwar im Falle der Brustimplantate sehr gut toleriert werden, dennoch Probleme bereiten können. Beispielsweise kann es zu einer Fibrose (Verhärtung), einer Drehung (bei anatomischen Kissen) oder einer Ruptur, d.h. Rissbildung im Implantat kommen, mit der Folge, dass eine weitere Operation notwendig wird. Alle diese hier genannten Komplikationen sind bei vernünftiger Operationstechnik und guter Qualität der Implantate sehr selten und liegen bei 1-5%.

Es gibt eine extrem seltene Erkrankung, die von den Implantaten ausgehen soll, nämlich das ALCL. Es handelt sich dabei um eine sehr seltene Unterform des Non-Hodgkin-Lymphoms, d.h. einer Erkrankung, die das lymphatische System betrifft. Erst wenn dieses sogenannte BIA-ALCL Erkrankungsbild genau untersucht ist, sind ernsthafte Aussagen möglich. Laut Statistik erkrankt weniger als 1 von 100.000 Frauen pro Jahr an BIA-ALCL. Im Gegensatz dazu erkrankt derzeit eine von 8 Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Hierauf müssen wir unser Augenmerk richten und dabei ganz wichtig, die Brustvergrößerung mit Implantaten behindert die Vorsorgeuntersuchungen in keiner Weise. Das ist ein wichtiger Punkt.

Können Allergien auftreten?

Bei Allergien handelt es sich um Überempfindlichkeitsreaktionen des Organismus auf bestimmte Stoffe. Das können Eiweiße sein oder auch chemische Stoffe. Das Silikon, wie es in den Implantaten vorkommt ist eine künstlich hergestellte Verbindung, biochemisch ein Hybrid, das in der Natur nicht vorkommt. Es hat eine sehr breite Anwendung und findet sich in allen Bereichen des täglichen Lebens. Allergische Reaktionen sind bis dato nicht bekannt und nicht beschrieben.

Ist es möglich von einem A Körbchen auf ein C Körbchen zu kommen und ein natürliches Ergebnis zu erzielen?

Die mögliche Größe der zu vergrößernden Brust hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier spielen das Alter der Patientin, Qualität der Haut, hormonelle Einflüsse (Schwangerschaft), mögliche Deformitäten und Fehlentwicklungen, Asymmetrien, und einiges mehr eine Rolle. Es kann nur im persönlichen Gespräch ermittelt werden, wie das gewünschte Ergebnis erreicht werden kann.

Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, welches Implantat geeignet ist?

Das Volumen des Implantates ist nicht zwingend mit der Größe eines Körbchens gleichzusetzen, weil die vorhandene Brustmenge sehr unterschiedlich sein kann und daher immer zu unterschiedlichen Größen führen wird. Implantate unterscheiden sich beispielsweise auch in der Form, sodass die Wünsche der Patientin möglichst genau umgesetzt werden können.

Warum müssen so viele Operationen korrigiert werden?

Der Implantatwechsel geschieht nie ohne einen Grund. Dieser mag eine ästhetische (mehr Volumen) bzw. eine medizinische (Fibrose) Indikation haben. In Abhängigkeit davon, welche operativen Techniken zum Einsatz kommen, gestaltet sich der Preis. In einigen Fällen wird eine zusätzliche Straffung erforderlich werden, so dass der Preis dann entsprechend höher liegt. Grob kann man sagen, dass er im Bereich zwischen 9.000 bis 12.000 € angesiedelt ist.

Eines vielleicht noch allgemein zum Abschluss. Die Entscheidung für eine Operation, die zu einem Beratungsgespräch führt, sollte zunächst einmal grundsätzlich frei von jeder finanziellen Verpflichtung sein. Die Überzeugungskraft, die Erfahrung und die Fähigkeiten des ausführenden plastischen Chirurgen sind die Kriterien, die die Patientin abholen oder sie veranlassen nach anderen Operateuren zu suchen. Hier gilt höchste Vorsichtsstufe. Das sich in letzter Zeit breit machende „Discounter-Denken“ ist nur einer der Gründe, warum jede dritte Brust aufgrund planerisch-technischer Fehler korrigiert werden muss. Das ist 58 Jahre nach der ersten Brustvergrößerung wahrhaftig kein Grund stolz zu sein. Hier muss sowohl die Ausbildung als auch die Aufklärung verbessert werden.

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