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Eine schlaffe Brust kann eine Frau genauso belasten wie eine zu kleine oder zu große Brust. Ein straffer Busen steht für Weiblichkeit und Jugend und wird damit von den meisten Frauen als Ideal betrachtet. Dr. med. Stephan Grzybowski, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Ärztlicher Leiter der Medical One Schönheitsklinik Hamburg, hat sich auf die Bruststraffung spezialisiert. In diesem Interview gibt er Antworten auf wichtige Fragen für Interessentinnen, die in Hamburg ihre Brust straffen lassen möchten.

Dr. med. Stephan Grzybowski

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Medical One: Herr Dr. Grzybowski, was sind die Ursachen für eine schlaffe Brust?

Dr. Grzybowski: Die Ursachen für eine schlaffe Brust sind vielfältig, wie z. B. starke Gewichtsabnahme, Volumenverlust durch Schwangerschaft und Stillzeit oder oft auch anlagebedingt.

Medical One: Welche Operationstechniken wenden Sie bei der Bruststraffung in Hamburg an?

Dr. Grzybowski: Das Ziel einer Bruststraffung in Hamburg ist es, den abgeflachten Brustdrüsenkörper wieder in eine runde oder tropfenförmige Form überzuführen und die abgesunkenen Brustwarzen auf eine anatomisch gerechte Höhe anzuheben. Dabei wird das Hängen der Brust in drei Grade eingeteilt.

  1. Ein leichtes Hängen der Brust kann durch eine sogenannte „periareoläre Bruststraffung“ beseitigt werden. Hierbei verläuft die Narbe ausschließlich um den Brustwarzenhof.
  2. Findet sich ein moderates Hängen, so kommt die narbensparende Technik der Bruststraffung („I-Straffung“) zur Anwendung. Die daraus resultierende Narbe zieht um den Warzenhof herum mit einer kleinen senkrecht verlaufenden Narbe über den unteren Brustpol.
  3. Liegt ein sehr starkes Hängen der Brust vor, so muss der umfangreiche Hautüberschuss mit einer T-förmigen Narbe („T-Straffung“) beseitigt werden. Die Narbe zieht kreisförmig um den Warzenhof herum, verläuft dann senkrecht im Bereich des unteren Brustpols und endet in der Unterbrustfalte. Die Hautqualität kann durch eine Bruststraffung leider nicht verbessert werden, sie entscheidet auch maßgeblich über die Narbenbildung und das Langzeitergebnis.

Medical One: Über welche Erfahrung sollte ein Facharzt, der Bruststraffungen durchführt, verfügen?

Dr. Grzybowski: Der Arzt, der eine Bruststraffung in Hamburg durchführt, muss viele Jahre Berufserfahrung mitbringen. Nur wenn er viele Patientinnen mit einer Bruststraffung gesehen, operiert und nachbetreut hat, kann er seine jeweiligen Operationstechniken dem Ausgangsbefund richtig anpassen und so das bestmögliche OP-Resultat erzielen.

Des Weiteren sollte der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie über ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen. Er muss eine genaue Planung der Schnittlinien und dem zu entfernenden Hautüberschuss durchführen. Hierzu ist eine präzise Anzeichnung vor der Bruststraffung im Stehen sowie im Liegen unbedingt erforderlich. Wichtig ist auch, die Hautqualität abzuschätzen. Diese Fähigkeiten können nur durch eine fachgerechte plastisch-chirurgische Ausbildung, ausreichende Lernkurve und Langzeiterfahrung, wie wir sie bei der Medical One haben, erworben werden.

Medical One: Was macht die OP der Brustraffung so schwierig im Vergleich zur Brustvergrößerung?

Dr. Grzybowski: Die neue Brustform nach einer Bruststraffung muss zu den vorhandenen Körperproportionen passen. Wichtig ist primär, dass eine Volumensymmetrie und eine gleiche Höhenposition der Brustwarze erreicht werden. Durch die Manipulationen an Brustwarzen und Drüsenkörpern werden die Durchblutungsverhältnisse gestört und es kann zu Nachblutungen und Wundheilungsstörungen kommen.

Die Bruststraffung dauert mit 3-4 Stunden deutlich länger als die Brustvergrößerung mit ca. 1,5 Stunden. Manchmal bedarf es sekundärer Korrekturen zur Verbesserung der Narbensituation. Die Brust erfährt zunächst eine Überkorrektur und erreicht die eigentliche Endform nach 8-10 Wochen.

Medical One: Was empfehlen Sie Ihren Patientinnen, die eine Bruststraffung in Hamburg  hatten, für die Zeit nach der OP?

Dr. Grzybowski: Entscheidend bei der Bruststraffung ist eine ungestörte Wundheilung. Die ersten vier bis sechs Wochen sollten Sie, wenn möglich, in Rücken- oder leichter Seitenlage schlafen, um Druck auf Ihre Brust zu vermeiden. Ein formender Stütz-BH sollte in den ersten 6 Wochen tag und nachts und anschließend noch einmal 6 Wochen am Tage bei Belastung getragen werden. Das Duschen ist bereits ab dem 2. postoperativen Tag möglich. Auch auf Sitzbäder, Schwimmbadbesuche, Saunabesuche oder direkte Sonneneinstrahlung sollte zunächst verzichtet werden, um die Wundheilung nicht zu stören und eine feine Narbe zu erzielen.

Zur Verbesserung der Narbenbildung nach der Brustoperation werden entsprechende Pflegeprodukte empfohlen. Diese und andere Empfehlung erhalten die Patienten in Hamburg in Schriftform, dem sogenannten „Postoperativen Fahrplan“ bei Entlassung ausgehändigt. Bei ungestörtem Heilverlauf sind die Patientinnen nach ca. 3 Wochen wieder arbeitsfähig.

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