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News

Narbenpflege Tipps

By 3. October 2020 No Comments

Sie lassen sich im Leben kaum vermeiden: Verletzungen der Haut, die nach dem Verheilen eine mehr oder weniger auffällige Narbe hinterlassen. Bei oberflächlichen Wunden kann sich die Haut vollständig regenerieren, bei tieferen Wunden hingegen muss das Gewebe unter Bildung einer Narbe neu aufgebaut werden.

Bei glatten Schnitten in gesundem Gewebe verheilt eine Operationswunde meist ohne größere Komplikationen. Jedoch stellen auch die daraus resultierenden Narben für viele Menschen eine Beeinträchtigung dar. Denn jede Narbe, die auffällig ist, kann die Psyche belasten oder aber funktionelle Probleme bereiten, wenn sie z. B. die Beweglichkeit von Gelenken einschränkt. Blass oder gerötet, erhaben und uneben – Narben wirken wie ein kleiner Störfaktor in der Haut. Mit regelmäßiger Behandlung lässt sich einiges nachträglich glätten. Für eine erfolgversprechende Narbenpflege gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die gute Nachricht: Die Narbenbildung lässt sich durch eine effektive und gezielte Narbenbehandlung positiv beeinflussen. Narben können bedingt durch die Beschaffenheit des neuen Gewebes röter oder heller sein. Befinden sich solche Narben an gut sichtbaren Stellen, fühlen sich die Betroffenen häufig stigmatisiert und ausgegrenzt. Darüber hinaus können Narben Spannungsgefühle und Bewegungseinschränkungen verursachen.

 

Wie entsteht eine Narbe?

Die Haut baut sich in drei Schichten auf, der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) sowie der Unterhaut (Subcutis). Eine Narbe entsteht immer dann, wenn eine Verletzung der Haut vorliegt, die tiefere Hautschichten wie die Dermis (Lederhaut) betrifft. Oberflächliche Verletzungen in der Epidermis (Oberhaut) hingegen verheilen meist, ohne dass eine Narbe zurückbleibt. In diesem Fall bildet sich ausgehend von der untersten sogenannten Basalzellschicht der Epidermis eine neue intakte Hautschicht, welche die Wunde verschließt. Die neu gebildete Haut erfüllt in der Regel die gleichen Funktionen wie die Umgebungshaut und sieht nach einigen Wochen auch genauso aus. Dies ist zum Beispiel bei oberflächlichen Schürf- oder Schnittwunden der Fall.

Anders bei einer Verletzung, die bis in die Lederhaut oder tiefer reicht. Hier bleibt Narbengewebe zurück, das aus ungeschmeidigen Kollagenfasern besteht. Bei der Narbenbildung gilt Schutz vor Schönheit, denn ist die Haut verletzt, können Krankheitserreger leicht eindringen. Kein Wunder also, dass die körpereigene Abwehr versucht, jede Verletzung schnellstmöglich zu schließen. Nicht selten entsteht deshalb eine unregelmäßige Narbe.

 

Wie entstehen Narben unterschiedlichen Aussehens?

Das Aussehen von Narben kann recht unterschiedlich sein. Die verschiedenen Narbentypen hängen mit ihrer zugrunde liegenden Verletzung zusammen:

  1. Hypertrophe Narben: Diese wirken rot, wulstig sowie erhaben und entstehen durch anhaltende Entzündungsreaktionen, die zu einer Überproduktion von Bindegewebe und Kollagen führen.
  2. Atrophische Narben: Diese zeigen grübchenartige Vertiefungen, die häufig infolge von Akne auftreten.
  3. Sklerotische Narben: Sie sind meist hart und unelastisch und eine Folge von Verbrennungen.
  4. Keloide Narben: Diese wachsen weit über die ehemalige Verletzung hinaus, sind rot und dunkel gefärbt und entstehen dadurch, dass der Körper bei der neuen Bindegewebsproduktion über sein Ziel „hinausschießt“.

 

Faktoren, die über die Art und Optik der Narbe entscheiden

Welche Narbe sich bildet und wie unauffällig sie wieder verheilt, hängt neben der Art der Verletzung noch von weiteren Faktoren ab, zum Beispiel:

  • Die Schwere der Verletzung: Ausmaß des Gewebeverlustes und Tiefe der Wunde.
  • dem Alter des Patienten: Im Alter heilen Wunden meist schlechter als in jüngeren Jahren.
  • Der Ort der Verletzung: Besonders gefährdet für eine unschöne Narbenbildung sind Brust und Schulter.
  • Wundhygiene: Wundinfektionen bilden eine größere Gefahr für eine unschöne Narbenbildung.
  • Persönlichen Veranlagung: Keloide sind häufig genetisch bedingt.
  • Hauttyp des Patienten: Dunkelhäutige Hauttypen haben ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Keloiden
  • Wundheilung: Das Reparaturprogramm von Narben in drei Schritten

    Wie viele Prozesse des Körpers verläuft auch die Wundheilung in Phasen. Insgesamt unterscheidet man drei Wundheilungsphasen, durch die eine Wunde bei der Heilung läuft. Dabei können die Phasen fließend ineinander übergehen.

    Narbenpflege, Prävention und Rückbildung

    Die ersten Maßnahmen für eine optimale Narbenversorgung können bereits kurz nach der Verletzung getroffen werden. Egal, ob es sich um eine Brand-, Schnitt-, Riss-, Kratz- oder Schürfwunde handelt. Reinigen und desinfizieren Sie die Verletzung sorgfältig mit einem Spray oder einer antiseptischen Wundcreme. Infektionen verlängern den Heilungsprozess und verstärken die Narbenbildung. Kratzen Sie auch gebildeten Schorf nicht ab, denn dadurch verletzen Sie die Haut erneut und es gelangen Keime in die Wunde.

    Nach einer OP können Sie Ihre Narbe bei der „Reparatur“ wirksam unterstützen, um eine möglichst unauffällige Narbenheilung zur erzielen. Hilfreich ist eine Versorgung der Narbe mit Wirk- und Inhaltsstoffen, die übermäßiger Narbenbildung vorbeugen, die Rötung reduzieren und die Elastizität und Weichheit verbessern können. Bei kontinuierlicher Behandlung kann die Narbe nach und nach blasser, geschmeidiger und unauffälliger werden.

    Eine Rückbildung ist bei keloiden Narben übrigens nicht möglich, jedoch können rechtzeitige, geeignete Maßnahmen helfen, die Auffälligkeit dieses Narbenbildes zu reduzieren. Demgegenüber kann bei (bis zu zwei Jahre alten) hypertrophen Narben das Narbenbild im Rahmen einer Narbenbehandlung positiv beeinflusst werden, sodass eine Rückbildung hier in einem gewissen Ausmaß möglich ist. Besonders gut sprechen hypertrophe und keloiden Narben auf eine Behandlung mit Narbencremes und Massagen an. Beides können Sie selbst zu Hause durchführen.

    Wenn tiefere Hautschichten verletzt sind, ist es unmöglich, Narben zu verhindern. Jedoch lässt sich die Auffälligkeit der Narben reduzieren – besonders in den frühen Phasen der Heilung.

    Damit eine Narbe optimal verheilen kann, sollte man direkt nach der Ziehung der Fäden bzw. nach dem Wundschluss mit der Pflege beginnen. Die Narbenbehandlung kann je nach Umfang der Narbe durchaus 3-6 Monate betragen, da sich Narbengewebe nur sehr langsam regeneriert. Seien Sie mit Konsequenz und Ehrgeiz dabei – es lohnt sich!

     

    Tipps:

  • Vermeiden Sie in den ersten Wochen nach der Operation ausgedehnte Vollbäder. Duschen bekommt dem empfindlichen Gewebe besser!
  • Schützen Sie Ihre Narbe bis zu 12 Monate nach der OP vor starker Sonneneinstrahlung, denn UV-Strahlen können das Narbengewebe bräunlich verfärben! Verwenden Sie am besten einen Sonnenschutz mit LSF 50+.
  • Achten Sie darauf, dass Sie frische Narben nicht zu sehr belasten oder dehnen, z. B. beim Sport.
  • Beginnen Sie direkt nach dem Ziehen der Fäden mit einer Narbenbehandlung
  • Verwenden Sie spezielle Narbenprodukte zur Vorbeugung und Behandlung von Narben
  • Vermeiden Sie scheuernde, raue Kleidung oder Schmuck.
  • Um eine Belastung des neu gebildeten Gewebes zu vermeiden, haben sich Kompressionsverbände bewährt, die die Überdehnung der Wundränder verhindern. Außerdem hemmt der Druck die Entstehung von Wülsten und Narbenwucherungen, sogenannten hypertrophen Narben. Besonders Brandverletzungen und großflächige Wunden werden daher oft über mehrere Monate mit Kompressionsverbänden behandelt, um die Narbenbildung positiv zu beeinflussen.
  • Narbenpflege nach einer OP

    Sollten sich bei Ihnen auffallende Narben im Verlauf entwickeln, hilft eine silikonhaltige Narbenpflege oder eine andere spezielle Narbensalbe aus der Apotheke. Dies ist jedoch erst meist ca. vier Wochen nach der Operation der Fall.

     

    Sanfte Narbenmassage

    Bei auffälligen oder leicht prominenten Narben ist eine sanfte Narbenmassage mit leichtem Druck nach Abheilung der Narben empfehlenswert. Hierbei ist es wichtig, nicht zu stark zu massieren. Durch eine leichte Narbenmassage hingegen, die häufig wiederholt über einen längeren Zeitraum von Wochen und Monaten um Einsatz kommt, wird die Hautdurchblutung verbessert und somit die Narbenheilung gefördert. Am Ende wird die Narbe üblicherweise unauffälliger sein als kurz nach der Operation.

    Je nach Größe der Wunde erreichen Narben ihr endgültiges Aussehen erst nach etwa zwei Jahren und lassen sich bis dahin noch positiv beeinflussen. Gerade ältere Narben haben sich jedoch manifestiert und bedürfen etwas mehr Ausdauer in der Behandlung. Allgemein gilt der Grundsatz: Je früher Sie damit anfangen, desto besser.

    Sorgfältig versorgte Narben sind in der Regel deutlich weicher, blasser und weniger erhaben. Für die Pflege frischer Narben sollten Sie mindestens acht Wochen einkalkulieren, bei älteren Narben besser sechs Monate. Weitere Informationen zur korrekten Narbenpflege nach einem plastisch-ästhetischen Eingriff erhalten Sie auch im persönlichen Gespräch mit uns. Sprechen Sie uns gerne an!

    Um einen unverbindlichen Termin zu vereinbaren rufen Sie uns einfach unter der 0800 - 210 10 11 an oder senden Sie uns eine Nachricht oder E-Mail. Wir freuen uns von Ihnen zu hören!